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21. Juli 2021

Marlene Svazek: Was wurde aus den Sulzbachplänen?

Freiheitliche wollen Pläne ergebnisoffen neu diskutieren. Naturschutzbund muss sich seiner Verantwortung bewusst werden.

Ein Bild von Landesparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Marlene Svazek, BA

Landesparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Marlene Svazek, BA

Das Nationalparkgesetz aus 2014 sowie aus dem Jahr 1983 untersagen Änderungen am Landschaftsbild des Bereiches, der die Hohen Tauern umfasst bis auf wenige Ausnahmen: „Vom Schutz der Zivilbevölkerung steht jedoch kein Wort in den Ausnahmen. Wir wollen die ehemaligen Pläne zu den Sulzbachtälern ergebnisoffen neu diskutieren“, will Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek alle Möglichkeiten zum Schutz in Betracht ziehen und neu bewerten. Bereits vor Jahren habe es Pläne zur Umsetzung eines Sperrbauwerks im Bereich des Sulzbachtals gegeben, die aber bis dato nicht weiterverfolgt wurden: „Wir wollen wissen, wie die vor Jahren aufgelegten konkreten Pläne aussehen und woran sie letztlich scheiterten“, stellt die Freiheitliche die Frage: „Wenn es dafür steht, mehr zu unternehmen, um die Bevölkerung vor diesen wohl wiederkehrenden Hochwassern zu schützen, dann sollten wir das tun.“

Eine Änderung des Nationalparkgesetzes habe - so die Freiheitliche - selbstverständlich im Einklang mit jenen Bundesländern zu geschehen, die sich ebenfalls im Gebiet des Nationalparks befinden: „Nach den Katastrophen im Jahr 2005 und 2014 hätte man diese Frage bereits diskutieren müssen. Beides wurde bisweilen verabsäumt“, räumt die Freiheitliche ein. „Wir wollen wissen, welche Pläne es seitens der Landesregierung nach dem verheerenden Wochenende nun gibt.“

Unterdessen muss sich auch der Naturschutzbund in seiner Rolle hinterfragen: „Der Naturschutzbund hat durch sein verhinderndes Verhalten eine enorme Mitverantwortung am katastrophalen Ausgang. Nicht nur bei dieser Thematik, auch in anderen Bereichen wie etwa dem Wolf muss der Naturschutzbund endlich seine Verantwortung wahrnehmen“, hofft die Freiheitliche auf ein Einsehen und ein Einlenken des Naturschutzbundes bei künftigen Projekten von Gesamtinteresse.


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