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03. Mai 2021

Marlene Svazek/Karin Berger: Frauensicherheitsgipfel muss gesamtgesellschaftlich denken

Freiheitliche fordern Reformen und weniger Symptombekämpfung

Ein Foto von LAbg. Karin Berger & Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

LAbg. Karin Berger & Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Sich ein Pflaster aufzukleben und dadurch zu hoffen, nicht verletzt zu werden, reicht in der Debatte rund um Gewalt an Frauen nicht mehr aus“, fasst Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek die Ankündigungen betreffend den nationalen Gipfel zur Frauengewalt zusammen: „Mehr Schutzeinrichtungen und Anlaufstellen sind zwar eine logische, aber dennoch nur symbolische Reaktion auf die aktuellen Vorfälle. Sie dienen höchstens der Symptomlinderung, von Ursachenbekämpfung fehlt dabei jede Spur“, schickt die Freiheitliche vor allem einen pädagogischen Auftrag nach Wien. „Wir müssen jungen Männern schon im Kindesalter nicht nur den respektvollen Umgang untereinander, sondern auch wieder mehr Selbstbewusstsein beibringen. Das feministische Mantra, ihre natürliche Männlichkeit sei das Problem und definiere sich nur mehr über das weibliche Geschlecht, muss ausgedient haben. Es hat uns gesamtgesellschaftlich in die falsche Richtung und ein echtes Dilemma getrieben“, fordert Svazek einen breiten und allgemeinen Diskurs über frühzeitige Maßnahmen.

Karin Berger, Salzburgs Freiheitliche Frauensprecherin, hält überdies fest, dass die Statistik und bisherigen Erkenntnisse über Gewaltverbrechen und Morde genügend Aufschluss geben. So ziehen sich Ehe- und Beziehungsmorde durch sämtliche Schichten der Gesellschaft. Hauptmotiv: Eifersucht. „Wir haben auf der einen Seite für die Gleichstellung und Unabhängigkeit der Frau gekämpft aber dabei die andere Seite völlig vergessen. Wir überhöhen Frauen geradezu, dass das auch gesellschaftliche Auswirkungen auf die Männerwelt haben wird, hätte den großen Vordenkerinnen auch bewusst sein können“, fasst Berger gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklungen zusammen. „Es ist wichtig und eine Errungenschaft, dass Frauen aufgrund finanzieller Freiheiten heute nicht mehr gezwungen sind, in schädlichen Beziehungen zu verharren. Jetzt ist es aber auch an der Zeit, jungen Männern auch frühzeitig ihren gesellschaftlichen Wert und ihre Verantwortung näherzubringen. Ihre natürliche Männlichkeit kann und ist niemals das Problem“, fordert die Freiheitliche ein umfassendes Paket zur Vermittlung eines gerechten Geschlechterbildes. „Die Antwort kann jetzt keinesfalls die Bevorzugung des einen Geschlechts bedeuten, sondern muss auch eine Angleichung der Rechtsnormen mit sich bringen“, denken Salzburgs Freiheitliche an eine umfassende Geschlechterrechtsreform, beginnend bei unfairen Quoten und der Bevorzugung eines Geschlechts in verschiedensten Bereichen.


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Landesparteiobfrau Marlene Svazek

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