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02. März 2026

„Zehn Jahre hinten“: Marlene Svazek kritisiert integrationspolitische Uralt-Forderungen

Ein Bild von LH-Stellvertreterin Marlene Svazek

LH-Stellvertreterin Marlene Svazek

„Dass sich die Babler-Eder-SPÖ neuerdings wieder etwas ungelenk auf dasTerrain das Integrationspolitik vorwagt, dürfte eher den Umfragewertengeschuldet sein als einer ehrlichen Abkehr vom willkommenskulturellenDammbruch, den die SPÖ mitzuverantworten hat“, kommentiert LH-Stv. MarleneSvazek die jüngsten Vorstöße der Salzburger Sozialdemokratie unter dem Motto„Ordnen statt Spalten“.„Hinter diesem vermeintlich markigen Slogan verbirgt sich in Wahrheit kompletteIdeen- und Ahnungslosigkeit, wie ein kurzer Blick auf die konkreten Forderungenzeigt“, kommentiert Svazek, die in der Landesregierung auch dasIntegrationsressort verantwortet. „Besonders lachhaft ist der Ruf nachDeutschkursen für anerkannte Flüchtlinge – diese gibt es längst gemeinsam mitbegleitenden Wertekursen. Bereitgestellt werden sie vom ÖsterreichischenIntegrationsfonds – alles nachzulesen im Integrationsgesetz, das Eder und dieSeinen offenbar nicht kennen.“„Während die SPÖ den Menschen alten Wein aus neuen Schläuchen einschenkenwill, ist die Landesregierung unter FPÖ-Führung viel weiter“, so die FPÖ-Chefin.„Anders als in sozialdemokratisch dominierten Bundesländern werden SprachundWertekurse bei uns nicht nur angeboten, sondern auch verpflichtendeingefordert und kontrolliert. Während die SPÖ im Trüben stochert, haben wireine moderne technische Lösung installiert, die es uns erlaubt,Integrationsverweigerung noch schneller und strenger zu sanktionieren.“Eine gelungene Integrationspolitik setze außerdem eine restriktiveZuwanderungspolitik voraus: „Wenn zu viele Menschen aus kulturell konträrenRegionen nach Österreich kommen, können das auch die bestenIntegrationsmaßnahmen nicht auffangen.“ Sie verweist in diesem Zusammenhangauf den Unterschied zwischen europäischer und außereuropäischerZuwanderung: „Während etwa Ukrainer recht schnell Deutsch lernen, läuft es beiMigranten aus typischen Asyl-Herkunftsländern ganz anders, unter anderemaufgrund fehlender Alphabetisierung. Wer vollmündig von ‚Ordnen statt Spalten‘spricht, muss zuerst einmal diesen Umstand anerkennen und seineZuwanderungspolitik entsprechend ändern.“


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