„Mit ihrer absurden Forderung nach einer Millionen-Sondersteuer für die zehn reichsten ehemals adeligen Familien Salzburgs, darunter die Familien Mayr Melnhof, Moy oder Auersperg-Trautson, hat die KPÖ endgültig jede Grenze des politischen Anstands überschritten“, so FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl. „Was die Kommunisten hier fordern, ist nichts anderes als Sippenhaftung. Menschen sollen nicht nach Recht und Gesetz, nicht nach individueller Leistung und nicht nach ihrem tatsächlichen Verhalten beurteilt werden, sondern nach Herkunft, Familiennamen und Geschichte. Das ist widerlich, rückwärtsgewandt und brandgefährlich.“
Schöppl spricht dabei von einem politischen Offenbarungseid der Kommunisten. „Offenbar haben die Kommunisten jeden Bezug zur Realität verloren. Wer ernsthaft glaubt, man könne in einem Rechtsstaat einzelne Familien öffentlich an den Pranger stellen und mit einer Sondersteuer belegen, nur weil sie ins ideologische Feindbild passen, zeigt, wes Geistes Kind er ist. Das ist keine Politik für die Menschen, das ist primitiver Klassenkampf aus der Mottenkiste.“
Besonders infam ist für Schöppl, dass die KPÖ gezielt eine Neiddebatte schürt und damit wieder einmal gegen jene hetzt, die in diesem Land Verantwortung tragen, investieren, Arbeitsplätze sichern und mit ihrer Steuerleistung den Staat überhaupt erst finanzierbar machen. „Die Kommunisten beschimpfen genau jene, die überproportional dazu beitragen, dass unser Sozialstaat funktioniert. Statt Leistung anzuerkennen, wird gegen Eigentum, Erfolg und Vermögen gehetzt. Diese Partei lebt nicht von Lösungen, sondern von Missgunst, Feindbildern und Spaltung“, so Schöppl. „Salzburg braucht keine kommunistischen Strafphantasien, keine Namenslisten und keine Enteignungsdebatten. Was die KPÖ hier abliefert, ist ein Tiefpunkt der politischen Kultur. Diese Partei ist nicht Anwalt der kleinen Leute, sondern Brandstifter einer billigen und gefährlichen Neidkampagne

