22. September 2026

Andreas Hochwimmer: Grundverkehrsbericht bestätigt konsequenten und effizienten Vollzug

Zahlen und Fakten zeigen funktionierenden Grundverkehr. Kritik der Opposition muss sich an der Realität messen lassen.

Ein Bild von LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer

LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer

„Die Zahlen zeigen sehr deutlich, dass der Salzburger Grundverkehr unter Landesrat Martin Zauner funktioniert“, so FPÖ-Raumordnungssprecher LAbg. Andreas Hochwimmer. „Es wird genau hingeschaut, wo land- und forstwirtschaftliche Flächen geschützt werden müssen, Rechtsgeschäfte werden geprüft und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben wird auch nachträglich kontrolliert.“ Der Bericht der Salzburger Landesregierung zur Lage des Grundverkehrs im Jahr 2025 wird morgen im Finanzüberwachungsausschuss des Salzburger Landtags behandelt. Für Hochwimmer zeichnet der umfassende Bericht ein eindeutiges Bild, dass die Grundverkehrsbehörden mit hohen Fallzahlen, konsequenter Kontrolle und gleichzeitig zunehmender Verwaltungsvereinfachung arbeiten. „Allein im Grünen Grundverkehr entschied die Grundverkehrskommission 2025 über 402 Anträge. In 324 Fällen wurde eine Zustimmung erteilt, in 59 Fällen wurde sie versagt. Von 21 bereits entschiedenen Beschwerden gegen Bescheide der Grundverkehrskommission wurden 20 als unbegründet abgewiesen.“

Besonders positiv hebt Hochwimmer die Auswirkungen der Grundverkehrsgesetz-Novelle 2025 hervor. „Seit September kann der erforderliche Nachweis in zahlreichen Fällen durch eine Parteienerklärung im Vertrag samt Widmungsnachweis erfolgen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sank die Zahl der betreffenden Anträge dadurch um 43 Prozent. Das ist Verwaltungsvereinfachung, die tatsächlich bei den Menschen ankommt. Weniger unnötige Behördenwege bei gleichzeitig wirksamer Kontrolle. Genau so soll moderne Verwaltung funktionieren“, so Hochwimmer.

Dass Kontrolle dabei keineswegs zu kurz komme, zeigen auch die 125 Vor-Ort-Kontrollen im Grauen Grundverkehr, weitere Kontrollen in den übrigen Bereichen sowie rund 95 eingeleitete Strafverfahren im Jahr 2025. Hochwimmer sieht damit auch manche Kritik der Opposition am Salzburger Grundverkehr relativiert: „Wer ständig den Eindruck erwecken möchte, im Salzburger Grundverkehr werde nicht genau genug hingeschaut, sollte sich diesen Bericht sehr genau durchlesen. Die dokumentierten Entscheidungen, Kontrollen und Verfahren sprechen eine klare Sprache. Kritik ist selbstverständlich legitim, sie sollte sich aber an den tatsächlichen Zahlen und Fakten orientieren.“

Hochwimmer abschließend: „Landesrat Martin Zauner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Behörden haben hier eine anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen. Der Bericht zeigt einen nachvollziehbaren Vollzug und gleichzeitig erste messbare Entlastungseffekte der Reform. Diese Entwicklung wollen wir konsequent fortsetzen.“


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