„Unsere Einsatzkräfte müssen sich in einer ohnehin schwierigen Situation darauf konzentrieren können, Menschen zu retten und Gefahren abzuwehren“, erklärt LAbg. Andreas Hochwimmer zum einstimmig angenommenen freiheitlichen Antrag betreffend die Behinderung von Einsatzkräften. „Es kann nicht sein, dass sie dabei von Schaulustigen behindert, provoziert oder Verunglückte mit dem Handy gefilmt werden.“ Der Antrag fordert ein Maßnahmenpaket auf Bundesebene. Vorgesehen sind unter anderem höhere Geldstrafen und in Extremfällen auch Freiheitsstrafen für die Behinderung von Einsatzkräften sowie für das unbefugte Herstellen und Verbreiten von Aufnahmen von Unfallopfern. Darüber hinaus werden Informationskampagnen und technische Möglichkeiten gefordert, mit denen Einsatzkräfte besser geschützt und Störungen dokumentiert werden können.
„Wenn Menschen schwer verletzt am Boden liegen, zählt mitunter jede Minute. Dann dürfen Rettungssanitäter, Feuerwehrleute oder Polizisten nicht auch noch ihre Zeit und Aufmerksamkeit dafür aufwenden müssen, Schaulustige zurückzudrängen oder sich gegen Störungen zur Wehr zu setzen.“ Für Hochwimmer liegt der nächste Schritt nun auf Bundesebene: „Unsere Forderungen liegen auf dem Tisch. Jetzt erwarten wir uns, dass der Bund rasch handelt und prüft, wie der rechtliche Schutz unserer Einsatzkräfte verbessert werden kann. Wer Feuerwehr, Rettung und Polizei bei ihrer Arbeit behindert, darf nicht darauf vertrauen können, dass ein derartiges Verhalten ohne spürbare Konsequenzen bleibt. Unsere Einsatzkräfte verdienen Respekt, Rückendeckung und den bestmöglichen Schutz bei ihrer täglichen Arbeit.“

