Innerhalb weniger Monate kam es zu mehreren Vandalismusakten gegen das FPÖ-Bürgerbüro im Salzburger Stadtteil Schallmoos. Beschmierte Fassaden, eingeschlagene Fensterscheiben und Verwüstungen verursachten bereits Sachschäden in Höhe von mehreren tausend Euro. Der letzte Vandalismusakt ereignete sich erst vor rund drei Wochen, am vorletzten Augustwochenende. Kaum sind die Scherben der letzten Tat zusammengekehrt und die Schäden repariert, folgt in der Nacht von Dienstag, 8. September, auf Mittwoch bereits der nächste Anschlag auf das Bürgerbüro der Freiheitlichen.
„Wer mit Steinen wirft und mutwillig Parteieinrichtungen beschädigt, überschreitet jede Grenze der demokratischen Auseinandersetzung. Gewalt und Vandalismus sind keine Form des Protests, sondern politischer Extremismus“, unterstreicht LH-Stv. Marlene Svazek.
Neuerlicher Anschlag ist bereits der vierte in SerieDer neuerliche Anschlag zeigt, dass es sich längst um kein singuläres Ereignis mehr handelt. Es ist bereits die vierte Vandalismusaktion in Serie. Dieses Mal wurde ein Stein durch das Fenster des Büros geworfen und die Scheibe vollständig zerstört. Einzig positiv bleibt festzuhalten, dass dabei niemand körperlich verletzt wurde.
Für FPÖ-Landesparteiobfrau LH-Stv. Marlene Svazek ist damit längst eine Grenze überschritten: „Wenn politische Einrichtungen wiederholt beschädigt und Steine durch ihre Fenster geworfen werden, dann reden wir nicht mehr über irgendeinen dummen Lausbubenstreich. Gewalt und Einschüchterung sind keine Form des politischen Protests, sondern Ausdruck von Extremismus“, erklärt Svazek und fordert eine klare öffentliche Distanzierung.
Svazek fordert klare Distanzierung aller Parteien und Mithilfe der Bevölkerung
Die FPÖ-Landesparteiobfrau fordert eine unmissverständliche Reaktion der Salzburger Parteien und ihres politischen Umfelds: „Steht auch nur der Verdacht politisch motivierter Gewalt von rechts im Raum, folgen Distanzierungen, Empörung und öffentliche Mahnungen meist im Handumdrehen. Wird hingegen wiederholt eine Einrichtung der FPÖ angegriffen, ist die Reaktion von Kommunisten, Sozialisten und Grünen auffallend verhalten. Wer politische Gewalt ernsthaft und glaubwürdig ablehnt, darf dabei keinen Unterschied danach machen, gegen wen sie sich richtet“, so Svazek.
Eine konkrete politische Täterschaft kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht festgestellt werden und ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die FPÖ Salzburg bittet daher mögliche Zeugen um Mithilfe. Das Bürgerbüro befindet sich in der Gabelsbergerstraße im Salzburger Stadtteil Schallmoos. Da sich im unmittelbaren Umfeld sowohl Lokale als auch Wohnungen befinden, könnten Beobachtungen aus der Bevölkerung einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung leisten. Hinweise können, auf Wunsch auch anonym, unter salzburg@fpoe.at übermittelt werden.

