22. Juli 2026

Andreas Hochwimmer: Dankl bleibt beim Wohnbau wichtige Antworten schuldig

Salzburger Familien warten, während jede dritte Wohnung an Drittstaatsangehörige geht

Ein Bild von LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer

LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer

„Kay-Michael Dankl kündigt 12.000 neue Wohnungen bis 2050 an. Bis heute bleibt aber offen, wo diese Wohnungen konkret entstehen sollen und welche Flächen dafür tatsächlich verfügbar sind“, kritisiert der freiheitliche Wohnbausprecher LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer. „Entscheidend ist, welche Projekte in dieser Gemeinderatsperiode auf den Weg gebracht werden. Genau dazu liefert das neue Wohnleitbild aber keine überzeugende Antwort.“

Dankl ist seit mehr als zwei Jahren für das Wohnressort verantwortlich, dennoch fehlt weiterhin eine klare Aufstellung, welche zusätzlichen geförderten Wohnungen unter seiner Verantwortung gebaut werden sollen. Stattdessen präsentiert er mehr als 70 Maßnahmen und verweist auf langfristige Ziele. „Ein Ziel für das Jahr 2050 hilft niemandem, der heute verzweifelt eine leistbare Wohnung sucht. Diese Menschen wollen wissen, was jetzt gebaut wird und wann sie mit einer Entlastung rechnen können“, so Hochwimmer.

Das Land hat unter Wohnbaulandesrat Martin Zauner die Wohnbauförderung neu aufgestellt und unterstützt konkrete Bauvorhaben. Nun muss die Stadt entsprechende Projekte vorlegen. „Dankl hat jahrelang erklärt, was beim Wohnen alles falsch läuft. Jetzt trägt er selbst Verantwortung. Gemessen wird er daher nicht an seinen Ankündigungen, sondern an den Wohnungen, die unter seiner Verantwortung tatsächlich gebaut werden“, so Hochwimmer abschließend.

Zusätzliche Kritik kommt vom freiheitlichen Stadtparteiobmann Paul Dürnberger bezüglich der Vergaberichtlinien. Laut Auskunft gehen aktuell rund 35 Prozent der vergebenen Stadtwohnungen an Drittstaatsangehörige. „Wenn mehr als jede dritte Wohnung an Zuwanderer vergeben wird, während Salzburger Familien jahrelang warten, sind diese Vorgaben dringend anzupassen“, fordert Dürnberger. „Ein langjähriger Hauptwohnsitz, Beschäftigung und gute Deutschkenntnisse müssen bei der Vergabe deutlich stärker zählen. „Wer seit Jahren in Salzburg lebt, hier arbeitet, und Steuern zahlt, darf bei einer städtischen Wohnung nicht das Nachsehen haben. Geförderte Wohnungen der Stadt müssen daher zuerst der einheimischen Bevölkerung zugutekommen“, so Dürnberger abschließend.

 

 

 


© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.