„Mit ihrer Ablehnung unseres – mit Regierungsmehrheit angenommenen – Antrags gegen die geplante Innenstadtsperre, hat die SPÖ im Salzburger Landtag endgültig gezeigt, auf wessen Seite sie steht. Und zwar nicht auf der Seite der Menschen im Pongau, Pinzgau und Lungau, sondern auf der Seite einer abgehobenen roten Stadtpolitik“, kritisiert der freiheitliche Landtagsabgeordnete Dominic Maier scharf. „Wer die Bevölkerung aus den Gebirgsgauen aus der eigenen Landeshauptstadt aussperren lässt und dann im Landtag auch noch gegen einen Antrag stimmt, der genau diese Ungleichbehandlung zurückweisen soll, hat das Innergebirg politisch verraten.“
Scharf kritisiert Maier auch die plumpe Ausrede von SPÖ-Klubobmann Maurer, der Landtag sei für Verkehrsregelungen der Stadt Salzburg nicht zuständig. „Natürlich erlässt der Landtag keine konkrete Verkehrsverordnung der Stadt. Das wissen wir alle. Dazu brauchen wir keine Nachhilfestunde. Aber es ist politisch geradezu lächerlich, so zu tun, als hätte eine Sperre der Landeshauptstadt für ganze Salzburger Bezirke und ca. 200.000 Salzburgerinnen und Salzburger keine landespolitische Relevanz. Diese Argumentation ist nichts anderes als eine Nebelgranate, weil der SPÖ ihr eigenes Stadtprojekt in den Bezirken zunehmend peinlich wird.“ Durch die namentliche Abstimmung mussten sich besonders die SPÖ-Abgeordneten aus den südlichen Bezirken erklären. „Wer in den Bezirken um Vertrauen wirbt, kann im Landtag nicht einfach wegschauen, wenn die eigenen Wähler von der SPÖ-Stadtregierung benachteiligt werden. Die Menschen im Innergebirg werden sich sehr genau merken, wer für ihre Interessen eingetreten ist und wer der roten Stadtpolitik die Mauer gemacht hat.“

