30. Juni 2026

Karkogel/Abtenau: Svazek freut sich über gemeinsame Lösung und Perspektive für die Region

Gemeinsames Engagement: Vertrauensaufbau und intensive Gespräche ebneten Weg für die Zukunft

Ein Bild von LH-Stellvertreterin Marlene Svazek

LH-Stellvertreterin Marlene Svazek

Entscheidend für den heute erzielten Durchbruch sei gewesen, dass alle Beteiligten bereit gewesen seien, Verantwortung zu übernehmen. Dafür ausschlaggebend war der persönliche Einsatz von Raiffeisen Generaldirektor Heinz Konrad, der gemeinsam mit Landeshauptfrau Stellvertreterin Marlene Svazek das persönliche Gespräch mit der Familie gesucht habe, um glaubwürdig eine Lösung zu ermöglichen. In der heutigen abschließenden Verhandlung sei schließlich gemeinsam mit der Familie Grünwald, Vertretern des Raiffeisenverbands Salzburg und des politischen Ressorts Svazek eine Einigung erzielt worden.

„Seit letzter Woche habe ich mich bewusst abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit in die Gespräche rund um den Karkogel eingebracht und war mehrfach im Austausch mit der Familie Grünwald. Unabhängig von formalen Zuständigkeiten ist die Zukunft des Standorts Abtenau und seiner wirtschaftlichen Wertschöpfung von erheblicher Bedeutung für das Land Salzburg. Deshalb war es mir wichtig, als Regierungsmitglied einen Beitrag zu einer tragfähigen Lösung zu leisten“, erklärt Svazek heute nach einem erfolgreichen Abschluss der langwierigen Verhandlungen.

Im Mittelpunkt der Gespräche habe zunächst die Wiederherstellung von Vertrauen gestanden. Dabei sei deutlich geworden, dass die Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre tiefe Spuren hinterlassen hätten. „Es ist nachvollziehbar, dass auf Seiten der Familie Grünwald ein erheblicher Vertrauensverlust die Gespräche erschwert hat. Dieser ist nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern war das Ergebnis von inakzeptablen Entscheidungen und Vorgangsweisen der bisherigen Verantwortlichen und Eigentümer. Umso wichtiger war es, zunächst Verständnis für die jeweilige Ausgangslage zu schaffen und eine gemeinsame Gesprächsbasis herzustellen“, so Svazek. Die wirtschaftliche Schieflage und die daraus entstandene Situation seien mitnichten der Familie Grünwald anzulasten, sondern in erster Linie Folge der Entwicklung unter den bisherigen Betreibern und Verantwortungsträgern. Den Druck auf jene zu erhöhen, die sich über Jahre mit einer schwierigen Situation konfrontiert sehen, sei eher kontraproduktiv gewesen.

„Es brauchte Geduld, persönliche Gespräche und die Bereitschaft aller Seiten, Vertrauen wieder aufzubauen, sowie einen geregelten Betrieb für die Zukunft festzulegen. Dass das gelungen ist, ist für die Region die entscheidende Nachricht“, betont Svazek. Mit der Übernahme der Bergbahnen durch Raiffeisen Salzburg inklusive der notwendigen Investitionen eröffne sich nun die Chance auf eine langfristig stabile Entwicklung des Standorts. „Die Einigung schafft Planungssicherheit und eröffnet wieder Perspektiven für Tourismus, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Dass es gelungen ist, die unterschiedlichen Interessen zusammenzuführen, freut mich besonders“, so Svazek, die sich insbesondere beim Raiffeisenverband Salzburg dafür bedankt, am Verhandlungstisch geblieben zu sein und somit sein starkes Engagement für Salzburgs Regionen unter Beweis gestellt hat. Im Rahmen ihrer Zuständigkeit werde Svazek im Bereich des Naturschutzes das Projekt auch weiterhin unterstützen.


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