12. August 2026

Andreas Hochwimmer: Wohnbauförderung schafft Schutz, wenn Jugendliche ihn dringend brauchen

Land unterstützt neue Räumlichkeiten von ExitNova mit einer halben Million Euro

Ein Bild von LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer

LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer

„Wenn Jugendliche in einer persönlichen oder familiären Krise nicht wissen, wo sie die nächste Nacht verbringen sollen, brauchen sie rasch einen sicheren Ort und Menschen, die ihnen weiterhelfen. Beides bietet die Jugendnotschlafstelle ExitNova am neuen Standort in Salzburg-Lehen“, betont der freiheitliche Wohnbausprecher LAbg. Dr. Andreas Hochwimmer.

Seit Jahresbeginn stehen dort für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren zehn moderne Einzelzimmer als vorübergehendes Übernachtungsangebot zur Verfügung. Die Salzburger Wohnbauförderung unterstützte die Errichtung mit 50.000 Euro je Einheit und damit insgesamt mit einer halben Million Euro. Neben einem Schlafplatz bietet ExitNova professionelle Betreuung und Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher und familiärer Krisen.

„Ein eigenes Zimmer bedeutet in einer solchen Situation weit mehr als nur einen Platz zum Schlafen. Es gibt den Jugendlichen die notwendige Ruhe und Privatsphäre, um gemeinsam mit den Betreuern ihre Situation zu ordnen und die nächsten Schritte zu setzen. Damit kann ein sicherer Schlafplatz auch zum Ausgangspunkt für einen neuen Weg werden“, hält Hochwimmer weiter fest.

ExitNova verdeutliche zugleich, wie breit die Salzburger Wohnbauförderung wirkt. Neben dem klassischen Wohnbau unterstützt das Land auch Wohnheime und Einrichtungen für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf. Dadurch können soziale Angebote in geeigneten und zeitgemäßen Räumlichkeiten untergebracht werden.

„Professionelle Betreuung braucht ein entsprechendes Umfeld. Mit dem neuen Standort erhält die Caritas die räumlichen Voraussetzungen, um Jugendliche in Krisensituationen bestmöglich zu begleiten. Die Wohnbauförderung leistet damit einen wichtigen Beitrag, damit diese Hilfe unter guten Bedingungen angeboten werden kann“, so Hochwimmer.

Ermöglicht wurde das Gesamtangebot durch die enge Zusammenarbeit von zwei freiheitlich geführten Ressorts. Wohnbaulandesrat Martin Zauner stellte über die Wohnbauförderung die Mittel für die Errichtung der neuen Räumlichkeiten bereit. Soziallandesrat Wolfgang Fürweger sichert mit jährlich mehr als 600.000 Euro die vollständige Finanzierung des laufenden Betriebs und der professionellen Betreuung.

„Mit der Investition in den neuen Standort und der gesicherten Finanzierung des Betriebs steht ExitNova auf einer soliden Grundlage. Martin Zauner und Wolfgang Fürweger haben ihre Ressorts aufeinander abgestimmt und gemeinsam dafür gesorgt, dass Jugendliche in einer akuten Notsituation rasch die notwendige Hilfe erhalten. Das ist freiheitliche Regierungsarbeit, die konkrete Lösungen schafft und unmittelbar bei den Menschen ankommt“, betont Hochwimmer abschließend.


© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.