24. Juni 2026

Andreas Schöppl: Keine Politik des öffentlichen Prangers in Salzburg

Freiheitliche kritisieren Neiddebatten und gesellschaftliche Spaltung.

Ein Bild von Klubobmann Dr. Andreas Schöppl

Klubobmann Dr. Andreas Schöppl

„Ob ein Projekt befürwortet oder abgelehnt wird, ist Teil des demokratischen Prozesses. Was jedoch entschieden abzulehnen ist, ist die öffentliche Diffamierung einzelner Personen oder Familien aufgrund ihres wirtschaftlichen Erfolges“ stellt FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl anlässlich der Debatte rund um das Tunnelprojekt der Familie Porsche klar. Gleichzeitig warnt der Schöppl davor, politische Auseinandersetzungen auf Neiddebatten und Feindbilder zu reduzieren. „Eine demokratische Gesellschaft lebt von Argumenten und sachlichen Diskussionen. Wer Menschen aufgrund ihres Vermögens öffentlich an den Pranger stellt und dies auch noch als politischen Erfolg feiert, trägt nicht zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei, sondern fördert bewusst die Spaltung unserer Gesellschaft.“

Dass links-linke politische Kräfte die versuchte Verhinderung eines Projekts als Sieg über eine traditionsreiche Salzburger Unternehmerfamilie darstellen, sieht Schöppl kritisch. „Politik darf niemals darauf abzielen, Bürger zu denunzieren und die Bevölkerung gegeneinander aufzubringen. Wer Menschen aufgrund ihres Erfolges öffentlich an den Pranger stellt und dies auch noch feiert, zeigt, dass Klassenkampfdenken noch immer tief in der politischen DNS des Kommunismus verankert ist. Öffentliches Anprangern und das Einteilen von Menschen in gesellschaftliche Klassen erinnern an Methoden, wie man sie aus der DDR kennt und solche Zustände haben mittlerweile leider in Salzburg ihren Platz gefunden.“

Schöppl verweist darauf, dass Salzburg seinen Wohlstand auch erfolgreichen Unternehmern, Familienbetrieben und Arbeitgebern verdanke. „Salzburg lebt von Leistung, Verantwortung und Unternehmergeist. Wer erfolgreiche Menschen oder Unternehmerfamilien zu politischen Feindbildern erklärt, gefährdet langfristig nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch den Wirtschaftsstandort Salzburg.“ Abschließend hält Schöppl fest: „Öffentliche Anprangerung, Neiddebatten und das bewusste Schaffen von Feindbildern gehören mittlerweile leider zum politischen Stadtbild. Es ist bedauerlich, dass in Salzburg der Kommunismus salonfähig geworden ist!“


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