Die Behauptung, die Freiheitlichen wollten den Naturschutz zurückdrängen, ist schlicht und einfach falsch. Das ist kein Journalismus, sondern politisches Framing mit Ansage“, reagiert FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl auf die jüngste Berichterstattung der Salzburger Nachrichten. „Bereits die Fragestellung und Einleitung des Interviews würden eine Unterstellung als Tatsache verkaufen. Wer behauptet, die FPÖ wolle den Naturschutz beseitigen oder schwächen, sagt die Unwahrheit. Richtig ist, dass wir einen Naturschutz haben wollen, der schützt, aber nicht verhindert, blockiert und ideologisch missbraucht wird.“
Gerade in Salzburg arbeitet die zuständige Naturschutzabteilung fachlich streng, sauber und mit hohem Einsatz. „Wer so tut, als würden die Freiheitlichen über Nacht den Naturschutz aushebeln, beleidigt nicht nur unsere politische Arbeit, sondern auch jene Beamten, die tagtäglich gewissenhaft prüfen, abwägen und entscheiden. Diese Abteilung ist alles andere als lax. Sie ist streng, professionell und in vielen Verfahren äußerst konsequent“, betont Schöppl.
Scharfe Kritik übt Schöppl an Herbsts Aussagen zur historischen Einordnung des Naturschutzes. „Wer in einer aktuellen politischen Debatte reflexartig den Nationalsozialismus bemüht, überschreitet eine Grenze. Solche historischen Keulen vergiften die Debatte und leisten keinen Beitrag zu einem sachlichen Naturschutz. Gerade jemand in der Funktion des Naturschutzbund-Vorsitzenden sollte wissen, dass man mit solchen Vergleichen äußerst vorsichtig umgehen muss“, so Schöppl.

