„Was wir Freiheitliche bereits im Juli im Salzburger Landtag eingefordert haben, wird jetzt zunehmend zum bundesweiten Thema“, so Salzburgs FPÖ-Wirtschafts- und Tourismussprecher LAbg. Andreas Teufl. „Nach Salzburg und Tirol verlangen mittlerweile auch Wien und Niederösterreich die Abschaffung der Flugabgabe. Offenbar setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass zusätzliche Steuern auf Flugtickets weder Arbeitsplätze schaffen noch unseren Wirtschaftsstandort stärken.“
Bereits am 8. Juli 2026 brachten die Freiheitlichen einen Antrag zur ersatzlosen Abschaffung der Flugabgabe im Salzburger Landtag ein. Die aktuellen Entwicklungen unterstreichen dessen Dringlichkeit. Besonders bemerkenswert ist, dass nun sogar Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig die Abschaffung jener Abgabe fordert, die 2011 unter einer SPÖ-geführten Bundesregierung eingeführt wurde. „Während die Bundesregierung weiterhin an dieser Belastung festhält, drohen Fluggesellschaften bereits mit der Streichung von Verbindungen. Gerade für Salzburg als international bedeutenden Tourismusstandort ist das ein gefährliches Spiel. Unser Flughafen sichert Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die Erreichbarkeit unserer Region. Wer Flugverbindungen verteuert, riskiert, dass Airlines und Passagiere ins benachbarte Ausland ausweichen“, warnt Teufl.
Die Flugabgabe beträgt derzeit grundsätzlich zwölf Euro pro Passagier, bei Kurzstrecken sogar 30 Euro. Gleichzeitig stehen am Flughafen Salzburg Investitionen von über 100 Millionen Euro bis 2033 an. „Es kann nicht sein, dass wir Millionen in die Zukunft unseres Flughafens investieren, während der Bund mit einer zusätzlichen Steuer dessen Wettbewerbsfähigkeit schwächt. Die Bundesregierung muss endlich handeln und diese wirtschaftsfeindliche Flugabgabe ersatzlos streichen. Salzburg braucht mehr Flugverbindungen, mehr Gäste und sichere Arbeitsplätze statt immer neuer Belastungen!“, so Teufl abschließend.

