29. Juli 2026

Andreas Teufl: Regierung lässt Betriebe für ihre Pleitepolitik bezahlen

Verdoppelung des Arbeitgeberbeitrags würde ausgerechnet jene belasten, die weiterhin Arbeitsplätze sichern

Ein Bild vom 2. Landtagspräsidenten Andreas Teufl

2. Landtagspräsident Andreas Teufl

„Hohe Energiepreise, steigende Abgaben und immer mehr Bürokratie treiben seit Jahren einen Betrieb nach dem anderen in die Insolvenz. Und was fällt der Bundesregierung als Lösung ein? Sie will jene Unternehmen noch stärker belasten, die trotz dieser Politik bislang durchgehalten haben“, kritisiert der freiheitliche Wirtschaftssprecher LAbg. Andreas Teufl. Dem Insolvenz-Entgelt-Fonds fehlen im kommenden Jahr voraussichtlich rund 160 Millionen Euro. SPÖ-Arbeitsministerin Korinna Schumann plant deshalb, den von den Arbeitgebern finanzierten Beitrag von 0,1 auf 0,2 Prozent zu verdoppeln. Damit würden die Lohnnebenkosten erneut steigen.

„Die Pleitewelle ist nicht vom Himmel gefallen. Sie ist das Ergebnis einer Politik, die Energie verteuert, Arbeit belastet und den Betrieben mit immer neuen Vorschriften die Luft abschnürt. Und jetzt sollen genau diese Betriebe auch noch für die Folgen dieses Versagens zur Rechnung gebeten werden“, hält Teufl fest. Allein im ersten Halbjahr 2026 mussten österreichweit 3.449 Unternehmen Insolvenz anmelden. Rund 10.000 Arbeitnehmer waren davon betroffen. Besonders stark unter Druck stehen Handel, Bau sowie Gastronomie und Beherbergung.

„Wer tausende Unternehmen mit seiner Politik in die Insolvenz treibt und anschließend wiederum die Abgaben für die verbliebenen Betriebe erhöht, löst kein Problem, sondern provoziert nur die nächsten Pleiten. Die Bundesregierung muss endlich die Ursachen bekämpfen und die Wirtschaft entlasten, statt ihr für das eigene Versagen auch noch die Rechnung zu schicken“, so Teufl abschließend.


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