„Die Wiener SPÖ hat mit ihren selbstverschuldeten Pull-Faktoren, laschen Regeln und einer völlig gescheiterten Zuwanderungspolitik ein Sicherheitsproblem geschaffen, das ihr längst über den Kopf gewachsen ist. Anstatt diese Politik zu beenden und endlich einen Kurswechsel einzuläuten, sollen nun Polizisten aus den Bundesländern das linke Multikulti-Chaos in den Griff bekommen. Es handelt sich dabei wohlgemerkt um keine kurzfristige Unterstützung bei einem Großereignis, sondern um einen monatelangen Personaleinsatz zur Bewältigung eines hausgemachten Wiener Dauerproblems“, kritisiert der freiheitliche Sicherheitssprecher LAbg. Dominic Maier.
Bereits jetzt sind 24 Polizisten aus vier Bundesländern in Wien im Einsatz. Ab September wird das Kontingent auf 48 Beamte aus sechs Ländern verdoppelt, darunter zwölf aus Salzburg, die bis zu drei Monate bleiben sollen. Anlass ist laut Anordnung das geballte Auftreten migrantischer Jugendgruppen, die teilweise mit Klappmessern bewaffnet sind und durch Revierkämpfe, Gewalttaten, Raub und Suchtmittelkriminalität auffallen.
Während Wien die Folgen seiner verfehlten Sicherheitspolitik nicht mehr unter Kontrolle bekommt, verzeichnet Salzburg bei jungen Tatverdächtigen einen deutlichen Rückgang. In der Altersgruppe von 14 bis 17 Jahren sank ihre Zahl im vergangenen Jahr von 2.518 auf 2.155 und damit um 14,4 Prozent. Auch insgesamt wurden bei den unter 21 Jahre alten Tatverdächtigen weniger Personen registriert als im Jahr davor.
„In Salzburg greift die Sicherheits- und Jugendarbeit, während in Wien bewaffnete migrantische Jugendbanden mittlerweile mit Beamten aus sechs Bundesländern bekämpft werden müssen. Anstatt daraus die richtigen Konsequenzen bei Zuwanderung, Sozialleistungen und Strafvollzug zu ziehen, wird immer mehr Personal aus dem restlichen Österreich angefordert. Damit werden jene Länder geschwächt, die ihre Sicherheitsprobleme besser im Griff haben“, hält Maier fest.
Dabei warnte auch die Polizeigewerkschaft erst vor wenigen Wochen österreichweit vor einem kritischen Personalmangel und forderte mindestens 25 Prozent mehr Exekutivpersonal. Gleichzeitig zeigt die Personalverteilung, wie stark Wien bereits berücksichtigt wird. Von österreichweit 1.422 Neuaufnahmen und Wiedereintritten in die Polizeischulen entfielen im Jahr 2025 allein 775 auf Wien, aber lediglich 58 auf Salzburg. Während der Personalstand der Wiener Exekutive binnen eines Jahres um rund 131 Vollzeitkräfte stieg, ging er in Salzburg um rund 59 zurück. Auch bei den Neuaufnahmen im September 2026 ist erneut das Gros für die Bundeshauptstadt vorgesehen.
„Wer mehr als die Hälfte aller Neuaufnahmen erhält und anschließend trotzdem Polizisten aus sechs Bundesländern benötigt, hat kein Verteilungsproblem, sondern offenbart ein massives politisches Versagen. Jede Abstellung aus Salzburg muss vollständig durch zusätzliches Personal ausgeglichen werden, denn unsere Beamten können nicht gleichzeitig in Wien und in Salzburg für Sicherheit sorgen. SPÖ-Bürgermeister Ludwig schafft gemeinsam mit den NEOS mit seinem sturen Festhalten an linker Willkommenspolitik am laufenden Band Probleme und ÖVP-Innenminister Karner zieht für deren Eindämmung Polizisten aus dem restlichen Österreich ab. Diese rot-schwarze Arbeitsteilung zulasten Salzburgs muss ein Ende haben“, so Maier abschließend.

