23. Juli 2026

Dominic Maier: Kontrollverlust mit Anlauf ist kein sicherheitspolitisches Konzept!

Statt das seit acht Jahren geltende Alkoholverbot am Salzburger Bahnhof konsequent durchzusetzen, soll nun eine eigene Konsumzone entstehen.

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Landtagsabgeordneter Dominic Maier

Am Hauptbahnhof wirft die Stadt Salzburg beim Kampf um die Ordnung nun offenbar endgültig das Handtuch“, kritisiert Sicherheitssprecher LAbg. Dominic Maier die kürzlich bekannt gewordenen Pläne für eine explizite Alkohol-Konsumzone am Südtiroler Platz.

Seit 2018 gilt im Bahnhof und am Vorplatz eigentlich ein striktes Alkoholverbot, dennoch kommt es durch dessen notorische Missachtung immer wieder zu einschlägigen Vorfällen und Gewalttaten, die auf den Missbrauch von Alkohol und Drogen zurückzuführen sind. Allein im Jahr 2025 gab es dort 247 Anzeigen in diesem Zusammenhang.

Wohin diese Politik des systematischen Wegschauens und Duldens der verantwortlichen Stadt Salzburg nun führt, ist am Südtiroler Platz täglich zu sehen. „Man redet sich achselzuckend auf ein schwieriges Klientel heraus, gegen das man angeblich nichts machen könne, und setzt lieber auf eine Samthandschuh-Strategie mit Streetworkern, anstatt die Probleme konsequent anzugehen“, kritisiert auch der freiheitliche Stadtparteiobmann Paul Dürnberger das Vorgehen.

„Wir fordern daher seit Jahren, dass das zuständige Ordnungsamt endlich zu einer echten Stadtwache ausgebaut wird – was die Stadtregierung regelmäßig mit Verweis auf das Budget abschmettert, während sie gleichzeitig über jedes unsinnige linke Pilotprojekt hemmungslos das Füllhorn ausschüttet. Gerade am Hauptbahnhof braucht es diese permanente und sichtbare Präsenz aber dringend. Wer Regeln missachtet, muss unmittelbar mit Konsequenzen rechnen und darf nicht weiter in seinem Fehlverhalten bestärkt werden“, so Dürnberger weiter.

„Statt nun aber die längst überfälligen Maßnahmen zu setzen und diese unhaltbaren Zustände abzustellen, fällt der Salzburger Stadtregierung offensichtlich nichts Besseres ein, als das dauerhafte Missachten von Vorschriften nun auch noch zu belohnen“, ergänzt Dominic Maier.

„Diese Idee einer eigenen Konsumzone ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Während Anrainer und Pendler seit Jahren unter den dortigen Zuständen leiden, kapituliert die Stadt einfach vor ihrer eigenen Unfähigkeit, das geltende Verbot durchzusetzen und schafft einen eigenen geschützten Bereich, um die untragbaren Zustände vor Ort dauerhaft zu normalisieren. „Eine Stadtregierung, die so handelt, hat daher offensichtlich jeden Bezug dazu verloren, was sich die Salzburger Bevölkerung unter einem sicheren öffentlichen Raum vorstellt“, so Maier abschließend.

 

 


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