30. September 2026

Dominic Maier: Wer behauptet, Salzburg handle nicht, ignoriert die Fakten

Konkrete Vorsorge bei Hitze, Wasser und Trockenheit ist in Salzburg längst Realität

ein Bild von Landtagsabgeordneter Dominic Maier

Landtagsabgeordneter Dominic Maier

„Wenn Kommunisten und Grüne behaupten, die Landesregierung würde bei Hitze, Trockenheit und Wassermangel untätig zusehen, dann passt das zwar in ihre politische Erzählung, aber nicht zu den tatsächlichen Maßnahmen im Land“, erklärt LAbg. Dominic Maier anlässlich der Aktuellen Stunde im Salzburger Landtag und verweist auf zahlreiche bereits umgesetzte und laufende Maßnahmen des Landes. „Salzburg hat auf die Herausforderungen längst reagiert. Im Wohnbau wird auf sommerlichen Wärmeschutz gesetzt oder im Sozial- und Gesundheitsbereich bestehen konkrete Hitzeschutzmaßnahmen.“ Maier führt aus, dass der Hitzeschutzplan des Landes insbesondere ältere, pflegebedürftige und andere besonders gefährdete Menschen schützt, während eine eigene Steuerungsgruppe „Hitze“ die Maßnahmen der Landesdienststellen und Partnerorganisationen koordiniert.“

Auch Gemeinden und Betriebe werden nicht allein gelassen. Das SIR-Programm „Klima Wandel Anpassung“ analysiert unter anderem Hitzetage, Trockenperioden und Veränderungen bei den Niederschlägen und entwickelt daraus konkrete Maßnahmen. Für Unternehmen gibt es einen eigenen Hitze- und Starkniederschlag-Check. Mit dem geplanten Klimapass im SAGIS sollen Gemeinden künftig zusätzlich hochaufgelöste Daten als Planungsgrundlage erhalten. „Die Opposition kann natürlich so tun, als wäre all das nicht vorhanden. Damit verschwinden die Maßnahmen aber nicht. Wir setzen auf konkrete Vorsorge statt auf Schlagworte und Panikmache“, so Maier.

Dass Salzburg bei außergewöhnlicher Trockenheit auch rasch reagieren kann, hat sich diesen Sommer in der Landwirtschaft gezeigt. Auf Initiative von Landeshauptfrau-Stellvertreterin und Naturschutzreferentin Marlene Svazek wurde angesichts der Futterknappheit die vorzeitige Mahd von Flächen im Vertragsnaturschutz auf den Weg gebracht. Die betroffenen Flächen konnten dadurch früher genutzt werden, ohne dass den Landwirten Prämienverluste oder Sanktionen drohten. „Niemand bestreitet, dass heiße und trockene Sommer Herausforderungen mit sich bringen. Aber zwischen Problemen ernst zu nehmen und daraus politische Horrorszenarien zu zeichnen, besteht ein Unterschied. Salzburg bereitet sich vor, setzt konkrete Maßnahmen und entwickelt diese laufend weiter. Genau das ist verantwortungsvolle Politik“, so Maier abschließend.


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