„Im heutigen Landtagsauschuss wurde die Petition ‚Unterstützung für Familien mit Kindern mit unsichtbaren Behinderungen im Land Salzburg‘ behandelt“, so Sozialsprecherin LAbg. Karin Berger. „Die Freiheitlichen legten dazu einen umfassenden Erledigungsvorschlag vor, der Unterstützungs-, Beratungs-, Frühförderungs-, Therapie-, Ferien- und Entlastungsangebote für betroffene Kinder und Familien beinhaltet.“ Berger verweist darauf, dass damit nicht über eine abstrakte Absichtserklärung abgestimmt wurde, sondern über sieben konkrete Arbeits- und Prüfaufträge an die Landesregierung.
Umso erstaunlicher, dass Sozialisten und Kommunisten gegen die konkreten Verbesserungen gestimmt haben. „Wenn selbst die Grünen diesem Maßnahmenpaket der Landesregierung nähertreten können, dann stellt sich umso mehr die Frage, warum Rot und Dunkelrot ihre Zustimmung verweigern. Denn abgestimmt wurde nicht über irgendwelche Schlagworte, sondern über ganz konkrete Verbesserungen. Besonders erklärungsbedürftig ist das bei jenen Fraktionen, die zuvor die Petition unterstützt haben. Wer sich öffentlich an die Seite betroffener Kinder und Eltern stellt, muss sich auch daran messen lassen, wie er abstimmt, wenn konkrete Maßnahmen auf dem Tisch liegen. SPÖ und KPÖ dürfen den Familien daher erklären, warum sie gegen dieses Gesamtpaket gestimmt haben.“

