26. Juni 2026

Marlene Svazek: Tradition und Brauchtum vor bürokratischen Schikanen schützen!

Ein Bild von LH-Stellvertreterin Marlene Svazek

LH-Stellvertreterin Marlene Svazek

Schwer irritiert zeigt sich Salzburgs LH-Stv. und FPÖ-Vorsitzende Marlene Svazek angesichts der Nachricht, dass die Teilnahme an der Geburtstags- bzw. Jubiläumsfeier des Salzburger Erzbischofs für 50 Angehörige einer Tiroler Schützenkompanie nicht mit einem gemütlichen Ausklang, sondern mit einer Polizeikontrolle, der Abnahme ihrer Karabiner durch die deutsche Bundespolizei und der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geendet hatte: „Die Schützenkompanien sind bedeutende Bewahrer unseres identitätsstiftenden Brauchtums, über deren Anwesenheit wir Salzburger uns sehr gefreut haben. Vor allem handelt es sich aber um engagierte Ehrenamtliche, die trotz Berufstätigkeit und Familienleben unter der Woche eigens aus Tirol angereist sind, und die sich derartige Schikanen schlichtweg nicht verdient haben.“
Svazek betont, dass ihre Kritik nicht der Polizei gelte, sondern einer exzessiven Bürokratie: „Die Beamten tun lediglich ihre Pflicht und vollziehen die Gesetze – ihnen ist kein Vorwurf zu machen, den politisch Verantwortlichen für eine ausufernde Bürokratie, die zunehmend in überbordenden Auflagen und überschießenden Restriktionen mündet, allerdings schon.“ In diesem Fall sei zwar das deutsche Waffengesetz rechtlich maßgeblich gewesen, auch in Österreich habe es aber in diesem Bereich zuletzt Verschärfungen gegeben, so Svazek weiter: „Ob die Auswirkungen dieser Gesetzesänderung dann tatsächlich die Richtigen treffen oder wieder rechtschaffene Bürger bzw. Brauchtumsträger, weil die eben leichter greifbar sind, wird man sehen.“
Svazek verweist in diesem Zusammenhang etwa auf das Beispiel des Villacher Kirchtags, wo im letzten Jahr im Gefolge des Terroranschlags das Tragen von traditionellen Jagdmessern zur Tracht untersagt wurde: „Christkindlmärkte, Volksfeste und Brauchtumsveranstaltungen müssen in Österreich vor den Auswirkungen eines moralisch bankrotten Asylsystems geschützt werden – nicht vor Schützen, Jägern und traditionsbewussten Bürgern. Und trotzdem sind es letztere, die sich am Ende oft sinnlosen Kontrollen und Überprüfungen unterziehen müssen, während sich jeder dahergelaufene Islamist mit dem Zauberwort ‚Asyl‘ Zutritt in unsere Gesellschaft erzwingen kann. Hier braucht es endlich eine Schubumkehr, die wieder die Interessen der einheimischen Bevölkerung priorisiert und nicht die vermeintlichen ‚Menschenrechte‘ finsterer Gestalten aus aller Herren Länder.“


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