„Die medial bekanntgewordenen engen persönlichen Verbindungen des islamistischen Attentäters nach Salzburg sind höchst alarmierend und erfordern eine sofortige Reaktion der österreichischen Sicherheitsbehörden“, so die Forderung von Landeshauptfrau Stellvertreterin Marlene Svazek angesichts von neuen Ermittlungserkenntnissen, wonach der für den Terroranschlag in Berlin vom Wochenende verantwortliche Deutsch-Libanese Abdul B. zwischen 2023 und 2024 nach islamischem Recht mit einer in Salzburg wohnhaften Frau verheiratet gewesen sein soll.Bereits in dieser Phase galt der spätere Terrorist Medienberichten zufolge als „tiefreligiös“ – und nur ein Jahr später, also im Sommer 2025, soll er versucht haben, sich über den Libanon bzw. Syrien dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen. „Durch den engen zeitlichen Zusammenhang besteht der dringende Verdacht, dass der Radikalisierungsprozess von Abdul B. ebenfalls lokale Bezüge aufweist. Daher stellt sich die dringende Frage, ob der Attentäter möglicherweise von islamistischen Netzwerken beeinflusst wurde, die auch in Salzburg operieren. Oder hatte er gar Mitwisser vor Ort?“, will Svazek volle Aufklärung.Svazek richtet daher eine konkrete Forderung an das Innenministerium: „ÖVP-Minister Karner muss weitreichende Ermittlungen über Natur und Ausmaß der Salzburg- und Österreich-Verbindungen von Abdul B. anordnen – auf die deutschen Behörden zu warten, ist zu wenig. Sollte es Hinweise darauf geben, dass der Terrorist hierzulande einschlägige Kontakte unterhalten bzw. sogar Verbündete gehabt hat, müssen diese ausgeforscht und präventiv daran gehindert werden, es ihrem islamistischen Bruder im Geiste irgendwann gleichzutun.“ Auch die Salzburger Bevölkerung hat sich hier vollumfängliche Aufklärung verdient.

