28. April 2026

Wolfgang Fürweger: Salzburg muss seine Kinder schützen, nicht Täter entschuldigen!

Freiheitliche fordern in der Aktuellen Stunde neben Prävention konsequentes Handeln gegen Drogen, Missbrauch und Ausbeutung Minderjähriger.

Ein Bild von Landesrat Dr. Wolfgang Fürweger

Landesrat Dr. Wolfgang Fürweger

„Die Salzburger Freiheitlichen stellen in der Aktuellen Stunde des Salzburger Landtages den Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt“, so Soziallandesrat Wolfgang Fürweger, der auch für die Kinder- und Jugendhilfe zuständig ist. Anlass ist die dramatische Entwicklung rund um den Salzburger Hauptbahnhof, wo minderjährige Mädchen offenbar gezielt mit Drogen in Abhängigkeit gebracht und in weiterer Folge sexuell ausgebeutet werden. „Soziale Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen darf nicht bei Sonntagsreden enden. Wenn Minderjährige in den Sog von Drogen, Gewalt und sexueller Ausbeutung geraten, dann muss der Staat mit voller Kraft einschreiten.“ Fürweger führt aus, dass Täter weder durch Wegschauen noch durch falsch verstandene Toleranz geschützt werden dürfen. „Herkunft darf dabei kein Tabu sein. Entscheidend ist, wer Kinder gefährdet, abhängig macht oder ausbeutet, muss die volle Härte des Gesetzes spüren.“

Fürweger verweist dabei auf die Aussagen der Leiterin der Salzburger Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bettina Plattner, dass Mädchen von arabischstämmigen jungen Männern am Salzburger Hauptbahnhof angesprochen und mit Drogen gelockt würden. „Wer solche Hinweise aus ideologischer Angst vor unbequemen Wahrheiten kleinredet, lässt die Opfer im Stich. Wir reden nicht über Statistik, wir reden über Kinder. Über Mädchen, die Schutz brauchen. Über Familien, die Hilfe brauchen. Und über Täter, die zur Verantwortung gezogen werden müssen.“

Die Antwort darauf kann aber nicht nur aus Polizeikontrollen bestehen, sondern muss auch sozialpolitisch konsequent sein. „Wir brauchen eine starke Kinder- und Jugendhilfe, mehr Präsenz im öffentlichen Raum, bessere Streetwork, raschere Hilfe für gefährdete Jugendliche und eine Elternberatung, die früher greift und Familien nicht erst dann erreicht, wenn bereits alles eskaliert ist“, erklärt Fürweger. „Prävention, Schutz und konsequente Strafverfolgung müssen Hand in Hand gehen.“


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