17. August 2026

Zauner: „Naturschutzbund fachlich falsch – Kritik an LEP-Änderung zurückgewiesen“

Grünlanddeklaration liegt allein im Wirkungsbereich der Stadt Salzburg, Hörungsverfahren lief transparent

Ein Bild von Landesrat Martin Zauner

Landesrat Martin Zauner

Wohnbau- und Raumordnungslandesrat Martin Zauner weist die heutige Kritik des Naturschutzbundes an der Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) entschieden zurück. Die Behauptung, die LEP-Änderung habe direkten Einfluss auf die Grünlanddeklaration der Stadt Salzburg, sei fachlich falsch. „Die Grünlanddeklaration liegt ausschließlich im eigenen Wirkungsbereich der Stadt Salzburg und ist im Stadtrecht verankert. Das Land hat hier weder Zuständigkeit noch Einfluss. Die Änderung des Landesentwicklungsprogramms hat damit nichts zu tun“, stellt Zauner klar.

Hörungsverfahren transparent und offen für alle

Auch die Kritik am Zeitpunkt und Ablauf des Verfahrens weist Zauner zurück: Der Entwurf wurde bereits am 24. Februar 2026 kundgemacht, öffentlich aufgelegt und online veröffentlicht. Die aktuelle Frist für Stellungnahmen läuft bis 20. August 2026. Zahlreiche Organisationen haben bereits Stellungnahmen eingebracht. „Das Hörungsverfahren wurde transparent, ordnungsgemäß und offen für alle durchgeführt. Jeder hatte und hat die Möglichkeit, sich zu informieren und Stellung zu nehmen“, so Zauner.

Konstruierten Bedrohungsszenarien helfen dem Naturschutz nicht

„Es ist eine Lüge, dass die Öffentlichkeit falsch informiert wird. Wann wäre denn bitte die korrekte Zeit für ein Hörungsverfahren – im Winter, wenn alle auf Urlaub sind, oder im Sommer? Diese Kritik ist letztendlich nur unprofessionell. Wer mit konstruierten Bedrohungsszenarien Stimmung macht, betreibt keinen Naturschutz mehr, sondern ideologische Zuspitzung. Für sachliche Diskussionen auf Basis der Fakten stehe ich jederzeit zur Verfügung.“, so Zauner abschließend. 


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